Wir – und die da draußen.

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Ich möchte ein paar Worte zu mehreren Artikeln beim Ableger der Süddeutschen Zeitung «Jetzt.de» schreiben. Doch bevor ich in die Thematik der Artikel einsteige, sind einige Vorbemerkungen notwendig. Bereits geraume Zeit vermisse ich bei vielen den Willen, sich in die Lage eines anderen Menschen, seinem Umfeld, den Beruf, Herkunft und anderen prägenden Aspekten des Lebens, hineinzuversetzen. In einigen Kreisen wird dies gar «Relativieren» genannt und gilt als verpönt. Letzterer Begriff wird meist seitens der angeblich aufgebrachten Wutbürger verwendet. Doch die vermeintlich Aufgeklärten aus der Mitte bzw. die als «links» Geschmähten, sehen sich auch nicht der Lage, andere Verhaltensweisen nachzuvollziehen.

Es wird von Verhaltensweisen und Denkweisen gesprochen, die nicht entschuldbar sind, nicht gerechtfertigt werden können, absolut jenseits von allen ethischen Vorstellungen liegen, nicht toleriert werden können usw.. Für mich ist das erst der zweite und dritte Schritt bei der Betrachtung menschlichen Verhaltens. Denn mir geht es nicht darum, etwas zu entschuldigen oder zu rechtfertigen. Für meine gedanklichen Ansätze benötige ich zunächst eine Erklärung, wie etwas zustande gekommen ist. Daraus kann sich eine Lösung ergeben. Das Geschehene lässt sich bekanntermaßen nicht ändern. Für das eigene Leben und Reaktionen, ergibt eine Schuldzuweisung oder Verurteilung oftmals keinen Sinn. In diversen Lebenssituation ist es ratsamer den Ablauf realistisch einschätzen zu können, sich nicht an Wunschvorstellungen zu orientieren und passende eigene Maßnahmen zu ergreifen. Dabei ist die Erkenntnis hilfreich, dass jegliches Verhalten eines Menschen im Zweifel auch von mir ausgehen könnte – wenn nur die Umstände ähnlich sind. Wie würde ich mich in einer ähnlichen Lage verhalten? Welche Konsequenzen ergäben sich für meinen Charakter? Die Antworten auf diese Fragen geben mir Erklärungen. Da bin ich längst nicht bei der Schuld oder einem Rechtfertigungsgrund. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass ein schuldhaftes Handeln in der Abhängigkeit zu den gerade geltenden Vorstellungen des Umfelds steht. In zehn Jahren oder an einem anderen Ort auf dieser Welt, kommt der Betrachter zu einem völlig anderem Ergebnis. Rechtfertigung bedeutet, dass mir diese zugestanden wird, weil es Gründe gibt, die alle akzeptieren. Ebenfalls eine sehr wandelbare Angelegenheit.

Bei Jetzt.de, ein Format, welches eine eher jüngere Zielgruppe anspricht, kommen in Interviews Polizisten unterschiedlichen Alters, meist aber unter Fünfzig zu Wort, und berichten über ihre Erfahrungen und Schwierigkeiten im Beruf. Wie ich hier im BLOG mehrfach schrieb, existiert das eine Berufsbild des Polizisten nicht. Viele Bereiche haben extrem unterschiedliche Anforderungsprofile und damit einhergehende Belastungssituationen. Es gibt Berufsfelder, in den man in Kontakt mit Menschen gerät. In anderen bekommt man nur die eigenen Kollegen zu sehen, die Außenwelt existiert lediglich auf dem Papier. Dann gibt es die Bereiche, in denen man es mit toten Opfern nach Ereignissen zu tun bekommt, in anderen lebt das Opfer unter Umständen noch. Ich kenne viele, die sagen: «Verkehr und Autobahn geht gar nicht! Ich will keine Sterbenden in einem Fahrzeug sehen.» Andere kommen mit Verwesung, Verstümmelung, oder Leichen an sich nicht klar.
Da gibt es die geschlossenen Einheiten. Mit anderen Männern und Frauen stundenlang im engen Raum eines Einsatzfahrzeugs, bekleidet mit übelriechender Schutzkleidung, oftmals bei schwierigen Witterungsbedingungen, fern von zu Hause, zu sitzen, muss man mögen und lernen auszuhalten. Hinzu kommt, dass man die Belange der Demonstranten nicht nachvollziehen kann. Oft kommt Angst, Wut und Frustration hinzu, wenn dumpf die Steine einschlagen, die Windschutzscheibe in Flammen steht, die Knochen schmerzen, die Kondition bereits mehrfach am Ende war und die Sitze sich leeren, weil Verletzte ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Es ist schwer beschreibbar, was alles in einem passiert, wenn um einen herum, gellende Schreie die Nacht durchdringen, die Beleuchtung der Straße eine Mischung aus zuckenden Blaulicht, Flammen und Rauch ist und das Adrenalin literweise durch die Adern pulsiert. Kommandos, Hilfeschreie, der eigentümliche Klang der Funkgeräte, Explosionen … ein Szenario, welches man einem Unbedarften schwer beschreiben kann.

All das Geschilderte muss von einem Menschen verarbeitet werden. Ein Teil dieser Verarbeitung, wird von Leuten, deren alltägliche Realität anders aussieht, als Verrohung bezeichnet. Gibt es Aufnahmerituale? Ja, es gibt sie in manchen Teilen der Polizei. Werden intern Bezeichnungen wie «Zecken (Autonome)», «Hülle (Hilflose Person)», «Dachpappe (Farbiger)», «Glatzen (Rechte)», «Verräterdreieck (Döner)» und viele bösartige Wortkreationen verwendet? Ja! Gibt es den Satz: «Dem brauchst Du nur eine halbe Stunde hinterherlaufen, dann hast Du einen Fall.»? Ja! Wird bei der Fahndung selektiert? Ja!

Besonders aus dem Personenkreis heraus, die sich in der Lage sehen, die Welt besser zu gestalten, wird hieraus abgeleitet, dass Polizisten rechts, rassistisch und brutal wären. Fakt ist dabei: Sie leben in einem anderen Lebensumfeld. Dies gilt es zu berücksichtigen.

Meine Biografie katapultierte mich mitten ins Zentrum dieses Umfelds. Ausgerechnet ich landete in einer antroposohisch ausgerichteten Klinik für psychosomatische Erkrankungen. Dort saß ich als Paradiesvogel unter Lehrern, Sozialarbeitern, Staatsanwälten, Richtern, gegenüber von blutjungen Psychologen, mitten in der bayrischen Provinz. Ich erkannte schnell, dass diese Menschen mich schwer verstehen können. Siebzig Stundenkilometer Innerorts betrachteten sie als einen aggressiven therapiewürdigen aggressiven Akt, Gewalt begann bei ihnen bereits in der Sprache, und aggressive Schüler betrachteten viele als eine Situation, die sie unter lebensbedrohlich einsortierten. Ereignisse, die ich eher als normale Lebensrisiken betrachtete, hatten bei ihnen den Stellenwert eines Traumaauslösers. Lebenswelten trafen mit einem lauten Knall aufeinander.

Menschen mit meiner Biografie gehen in solchen Situationen gern in die Konfrontation. «Ihr armen Irren habt keinerlei Vorstellungen davon, was sich da draußen täglich abspielt. Keiner von Euch befand sich jemals in einer ernsthaften lebensbedrohlichen Lage. Und wenn, hattet ihr die Option der Flucht, während der Polizist bewusst und gezielt hineingeht. Kommt in der Realität an und macht die Augen auf, statt mit dem Finger auf mich zu zeigen.»

Ich beherrschte mich und versuchte aufrichtig, mich mit dieser von mir leidenschaftlich gehassten anderen Wahrnehmung auseinanderzusetzen. Vorab: Der große Durchbruch ist mir nicht gelungen. Ich ziehe das Fazit an dieser Stelle vor. Ich akzeptiere sie, kann nachvollziehen wie sie funktionieren, begreife sie als das mich umgebende Menschliche, bin aber nicht mehr bereit ihr Verhalten und Denken mit meiner Gesundheit, Psyche und Physis zu unterstützen. Ich kanns einfach nicht mehr.

Vereinfacht betrachtet, wird ein Vertrag abgeschlossen. Ein Teil der Gesellschaft will eine konkret beschriebene Lebensart aufrecht erhalten wissen und ist sich bewusst, dass es andere gibt, die mit dieser Lebensart nichts anfangen können. Weil dieser Teil selbst nicht die passenden Voraussetzungen mit bringt, um diese Lebensart zu verteidigen, erteilt sie Leuten, die das können, einen Auftrag. Dann kommt es zum Vertragsbruch. Der Begriff Bürger stammt ursprünglich aus der Zeit der Burgen und Befestigungsanlagen. Die innerhalb der Feste lebenden Menschen, begaben sich in den Schutz der Befestigungsmauern. Die wenigsten werden auf die Idee gekommen sein, dem Architekten beim Bau der Feste ins Handwerk zu pfuschen. Gleichfalls werden sie sich nicht in die Verteidigung der Krieger auf den Mauern eingemischt haben. Die heranstürmenden Horden verhießen nichts Gutes und es galt alles zu unternehmen, sie nicht in die Feste hineinzulassen.

Am Ende bleiben die Krieger auf und hinter den Zinnen Menschen, die einst aus der Gemeinschaft der Bürger hervor gegangen sind. Wir alle unterliegen psychologischen Prozessen, denen wir schwer entkommen können. Oftmals ist die einzige uns bleibende Option in belastenden Lebenslagen die Abspaltung von Emotionen und wir funktionieren nur noch. Zur Umsetzung dessen braucht es seine Zeit und auch unsere Sprache, der Ausdruck unseres Inneren gehört dazu. Besonders schwierig sind Verhaltensmuster wie mit erleben, mit fühlen und das Hineinversetzen in die Lage eines Anderen. Verachtung ist unser geringstes Problem, wenn wir auf einen Menschen treffen, der sich selbst aufgegeben hat, volltrunken in der Ecke liegt, voll Kot und Unrat ist, und damit eine erhebliche Belastung für unsere Abwehrsysteme darstellt. Es gilt eine Menge auszublenden, um sich selbst zu schützen. Mit Sicherheit kann man sich irgendwann mal im Leben darüber Gedanken machen, wie es sein kann, dass in unserem Wohlstand dies passieren kann. Aber nicht im konkreten Augenblick. In diesem Moment wird u.a. mittels Wortwahl ein Abstand hergestellt – nennen wir es Panzer.

Es geht auch nicht um die Herkunft eines Menschen. Vielmehr sammeln sich Menschen in einer speziellen Lebenslage an Orten und versuchen dort zu überleben. Tiefer in die Materie eingetaucht, könnte man sich die Frage stellen, was denn dieser Nigerianer (nur exemplarisch!) sonst anstellen soll, als im Auftrag anderer Drogen zu verkaufen. Das ist aber nicht der Job. Der Bürger, getrieben von Borniertheit und Bigotterie, will dieses Elend nicht sehen. Demnach hat der Polizist vertragsgemäß zu handeln. Doch, der Bürger will nicht nur Wegschauen, sondern alles soll möglichst unauffällig und diskret passieren, damit er sich weiterhin seinen Illusionen hingeben kann. Das ursprüngliche Racial Profiling ist im Auftrag an den Polizisten manifestiert, nicht in seinem Handeln.

Es ist ein gesellschaftlicher Prozess, dass die Sprösslinge der Bürger nichts mehr mit dieser Welt und sich selbst anfangen können. Aus der Mitte der Auftraggeber stammen die Leute, welche mittels Molotow Cocktails, Zwillengeschossen, Steinen und Gehwegplatten, Polizeieinheiten attackieren. Der Polizist geht dort nicht freiwillig aus eigenem Entschluss hin, sondern im Auftrag. Und der Auftrag lautet: Bringt sie unter Kontrolle. Aber mittels einer Sippe Pfadfinder, die mit Gitarre und Folksongs durch die Lande ziehen, wird das nicht funktionieren. Gegen militärische Mittel, helfen nur militärische Verhaltensweisen. Wir erleben dies überall auf der Welt. Junge Männer werden im Irak in den Krieg geschickt und es wird moniert, wenn sie im Spähpanzer aggressive Rockmusik hören. Sie dürfen Menschen töten, aber wenn sie mit vergilbten Schädeln Fußball spielen, werden sie in der Boulevard Presse als Monster dargestellt. Doch wer hat diese Männer in jene Situation gebracht? Darf ich ethisch betrachtet, einen Auftrag erteilen und mich im Nachgang über die Umsetzung und die ergriffenen notwendigen Mittel beschweren? Ist es zulässig, mein Werkzeug dafür zu bestrafen, dass es das tut, wozu ich es geschaffen habe? Zumindest passiert es jeden Tag. In der Presse, an den Mikrofonen, in Untersuchungsausschüssen usw..

Bei Jetzt.de haben sich einige geäußert, die sich nicht verbiegen lassen wollen. Das gab es schon immer. Ich drücke es mal knallhart aus: Damit sind sie auf Dauer für den Job nicht geeignet und sie werden, wenn sie nicht krank werden wollen, irgendwann die Konsequenzen ziehen müssen. Ein Boxer, der nicht bereit ist, dem Gegner eine Gehirnerschütterung zu verpassen, sollte nicht in den Ring steigen. Wer nicht töten kann, kann kein Soldat werden. Wer anfängt, über die Gesellschaft und ihre Verlogenheit nachzudenken, wird es bei der Polizei schwer haben. Wer beginnt in der falschen Situation über die Motive des Angreifers nachzudenken – landet im Krankenhaus. Keiner der sich sprachlich dem dienstlichen Umfeld anpasst, ist zwingend auf dem Weg ein Rassist, Rechter oder sonst irgendetwas zu werden. Sprache schafft auch Gemeinsamkeit und ein gegenseitiges Erkennen, welches in Gefährdungssituationen unabdingbar notwendig ist.

ICH habe meine Lektion gelernt. Jetzt habe ich ausreichend Gelegenheit, mich mit den Gründen, Geschichten, Motivationen eines Anderen zu beschäftigen. Ich hatte meine Gründe, dieses jahrelang zu verdrängen. Derzeit bin ich immer noch auf der Suche für die Gründe der von einigen Politikern/innen und anderen Mitgliedern der Gesellschaft ausgehenden Verweigerungshaltung. Ist es vermessen, von diesen Menschen eine derartige Leistung zu erwarten? Immerhin vertreten sie theoretisch auch mich selbst. 

Viele, die schnell mit ihren Urteilen bei der Hand sind, sollten sich selbst einige Fragen stellen. Wenn sie schon aus der warmen Stube heraus so schnell urteilen, was würde mit ihnen passieren, wenn sie zehn Jahre lang, Tag für Tag in der Lage eines Polizisten wären? Ich habe Hospitanten erlebt, die sich nach wenigen Tagen selbst nicht mehr kannten und alles über Bord warfen, was ihnen zuvor heilig war. Jeder in seinem Beruf erfolgreiche Polizist, durchläuft einen Prozess. Im Bürgertum sozialisiert, trifft er auf Ereignisse, Geschehnisse, Menschen, Gewalt, Elend, Raub, Mord, Totschlag, Brutalität, Abgründe, auf die er nicht vorbereitet wurde. Nach und nach entwickelt er Strategien, damit umzugehen … er wird zum Polizisten. Eine Psychologin vom BKA sagte mal zu mir: «Nach ca. fünf Jahren wird ein Beruf persönlichkeitsbildend.» Damit muss man sich individuell in jedem Beruf auseinandersetzen. Selbstverständlich auch bei Politikern. Ich kann nachvollziehen, dass aus einer Kleinstadt kommende Menschen, die nach der Schule hauptsächlich das Innere von Universitäten und das Rathaus gesehen haben, im Angesicht eines Polizisten, der 10 Jahre Demonstrationen und Straßenkampf erlebte, vor einem Außerirdischen steht. In meinem Falle waren es 25 Jahre in einer Observationseinheit im Bereich Terror und Schwerkriminalität,  die auf von einem anderen Planeten stammende junge unerfahrene Therapeuten trafen. Doch nicht alles, was man nicht versteht muss gleich ein Rassist oder ein Rechter sein. Oft stecken vollkommen andere Prozesse dahinter.

Ich möchte mich von niemanden falsch verstanden wissen. Bei manchen führen diese Prozesse zur Herausbildung einer Persönlichkeit, die innerhalb des Berufes nicht tragbar sind. Dies ist dann in der Regel ein Ergebnis aus einer Addition von mitgebrachten Merkmalen mit dem Geschehen in der Polizei. Solche Leute müssen vor sich selbst und die Gesellschaft muss vor ihnen, geschützt werden. Doch das ist die Minderheit. Vieles, was von außerhalb her interpretiert wird, gibt mir persönlich mehr Auskunft über den Interpreten, als das er tatsächlich richtig liegt.

In unserer aktuellen Gesellschaft will eine Mehrheit Freiheiten eingeräumt bekommen, doch im Gegenzuge kommen sie nicht ihren Pflichten nach. Sie beanspruchen für sich, jeden nur erdenklichen Freiraum nutzen zu dürfen, doch die Konsequenzen ihres Handelns und ihrer Entscheidungen wollen sie nicht tragen. Ihr eigenes Verhalten betrachten sie als legitim und menschlich, doch jegliche Abweichung vom eigenen Gebaren, ersehen sie als unmenschlich, verwerflich und unmoralisch. Der Staat und die Gesellschaft hat für sie da zu sein, aber sie selbst gedenken nichts für ihn zu unternehmen. Ihr Leben soll so risikofrei wie nur irgendwie möglich sein. Kommt es dennoch zu einem Schadensereignis, brauchen sie schleunigst einen, den sie dafür beschuldigen können. Nur den im Spiegel lassen sie in Ruhe, denn der kann auf keinen Fall etwas dafür.

Eine Frage bekomme ich selbst nicht mehr beantwortet: Warum sollte ich mich von all diesen Pappnasen weiterhin als rassistisch, rechtsorientiert, empathielos und brutal beschimpfen lassen? All dies ging mir durch den Kopf, als ich die Interviews der jungen ehemaligen Kollegen las. Ich habe hier im BLOG die Regeln des Dude veröffentlicht. Eine davon lautet: «Setze die Ereignisse in Deinem Leben immer in Bezug zu Deinen angestrebten Zielen.»

Wenn das Erlebte innerhalb der Polizei nicht zu den Zielen passt, müssen sie daraus ihre Konsequenzen ziehen. Interviews und Gespräche mit Auftraggebern, die nicht bereit sind, die Konsequenzen ihrer Forderungen zu tragen, gehören für mich nicht zu den geeigneten Mitteln. Egal was gesellschaftliche Vertreter von sich geben, es ist immer ausschließlich ihre Vorstellung vom Auftrag.
Die eine stammt aus der Theologie, andere sind Juristen, der nächste kommt aus der Wirtschaft, Handwerker, Bürohengste, sie alle geben ihren Senf dazu. Einer steht vor der ungeschminkten Realität und muss damit klar kommen. Sie werden Morgen noch vor das Mikrofon treten und schlaue Dinge sagen, während der Polizist u.U. eine Gehwegplatte abbekommen hat, sich selbst mit einem Fahrfehler bei einer Einsatzfahrt „weggeschossen“ hat. Sie hatten ja ihre guten Gründe, diesen Beruf am Mikrofon zu ergreifen und eben nicht zur Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr pp. zu gehen.

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